Ein Wort Mehr Liberté et Patrie Responsables

Ein politischer Gegenwartsroman über die Schweiz

«Die Wissenschaft ist klar. Die Evidenz ist da. Die Zeit der Ausreden ist vorbei.»

Madeleine Roche-Weber, Staatsrätin

Ein Wort Mehr entwirft ein Gedankenexperiment von erheblicher Sprengkraft. Ein fiktives Virus trifft die Schweiz. Studien zeigen, dass ein chirurgischer Eingriff das Infektionsrisiko um über achtzig Prozent senkt. Die WHO empfiehlt europäischen Staaten eine real existierende Präventionsmassnahme. Und eine charismatische Politikerin macht daraus ein kantonales Obligatorium.

Am Neuenburgersee verlaufen Kantonsgrenzen über Wasser und mitten durch Neuenburger Rebberge. Freiburger Enklaven sind nur über waadtländisches Gebiet erreichbar. Waadtländer Exklaven nur über freiburgisches. Am oberen Ende des Sees beginnt Bern. Und mit Bern eine andere Sprache. Schiffe verbinden Ufer, die zu verschiedenen Kantonen gehören.

Hier leben die Figuren dieses Romans – und hier wird der See zum Mikrokosmos des Föderalismus. Bis die Bewohner eines Morgens nicht mehr ins Nachbardorf kommen. Die Geographie erzwingt den Konflikt.

Der Roman erfindet keine neue Ordnung. Er zeigt, wie bestehende Instrumente der Schweizer Demokratie unter Krisendruck weitergedacht werden können. Kein einzelner Schritt ist unglaubwürdig. Die Summe ist verstörend.

Die Frage ist nicht links oder rechts. Nicht dafür oder dagegen. Der Roman gibt keine Antwort. Er zeigt die Kosten jeder Position. Ihre eigene eingeschlossen.

«Kurzweilig, in neun Stunden gelesen.»

Ein Leser, März 2026

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PDF · CHF 15.00 · Bevor es passiert.

Claude Neumeyer · ca. 432 Seiten · Deutsch

«Ich würde es wieder tun.»

Léa Marchetti, Journalistin · Thierry Baumgartner, Grenzbeamter

Der Roman

Sechs Jahre, von 2026 bis 2032. Es beginnt in Yverdon, im Januar 2026. Marc steht am Ufer der Thielle und liest die E-Mails auf seinem Handy.

Zwei Jahre später bricht eine Pandemie aus. Die Wissenschaft findet eine Lösung. Die Staatsrätin im Kanton Waadt setzt sie um. Ein chirurgischer Eingriff. Obligatorisch für Kantonseinwohner. Mit der Konsequenz, die das Land spaltet.

Eine Journalistin deckt auf. Ein Winzer trifft eine Entscheidung, die er nicht rückgängig machen kann. Ein Chirurg zieht die Hand vom Bildschirm zurück. Eine Gemeinde stimmt über den Kantonswechsel ab. Und der Capitaine eines Dampfschiffs aus dem Jahr 1912 kippt eine Kontrolleurin ins Wasser.

Hier fängt es an

«Ich bin so. Und ich bleibe so.»

Werner

Ein politischer Roman über die Schweiz, der gleichzeitig Liebesgeschichte, Föderalismus-Studie, Körperliteratur und investigativer Thriller ist.

«Dann ist kein Platz mehr für jemanden, der nicht recht hat.»

Marc Brodard

Die Schweiz als Schauplatz – nicht als Kulisse, nicht als Klischee, sondern als Mechanismus. Ein Wunderwerk der Komplexität, das funktioniert, bis jemand daran dreht. Und die Ambivalenz – Das Programm funktioniert. Die Zahlen stimmen. Und trotzdem ist es falsch.

«Mein Bauch sagt: Gut, dass er es hat. Und ich erschrecke darüber.»

Claire

Es wäre leicht, diesen Roman als Anti-Impf-Pamphlet zu lesen. Es wäre genauso leicht, ihn als Verteidigung der öffentlichen Gesundheit zu lesen. Beides wäre falsch.

«Weil es dein Feld ist. Nicht meins.»

Amir Benali, Chirurg, Spital Pourtalès, Neuchâtel

Der Roman macht dem Leser vor, was er ihm vorwirft. Man blättert darüber – und erinnert sich erst später, dass dort schon alles stand. Schwarz auf weiss.

«Wenn ich es entscheide, entscheide ich das. Selber.»

Julien Rochat, Winzer, Vaumarcus

Was in diesem Roman real ist

Die Handlung spielt am Neuenburgersee und in der Schweiz. Sie können im Café du Grütli in Lausanne einen Kaffee trinken, wo Léa sass. Sie können in Cudrefin am Hafen stehen und auf ein Schiff warten.

Die Anstaltseinweisung für Impfverweigerer steht im Gesundheitsgesetz des Kantons Zug. Die Bussen bis 100'000 Franken stehen im Gesundheitsgesetz des Kantons Wallis. Beide Gesetze sind in Kraft.

Im Rahmen eines WHO-Programms werden medizinische Eingriffe als Prävention durchgeführt. Bis 2024 über 35 Millionen. Das Programm läuft weiter.

Die Waadtländer Verfassungsgebende Versammlung stimmte im Jahr 2000 dafür, die Devise «Liberté et Patrie» zu ändern. Nach öffentlicher Konsultation wurde die Änderung zurückgenommen. Im Roman wird sie um ein Wort ergänzt.

Die Kapelle Notre-Dame de Tours steht auf einer Freiburger Exklave, umgeben vom Kanton Waadt. Als man im 15. Jahrhundert beschloss, sie niederzureissen, brachte man die Marienstatue in die Kirche von Montagny. Am nächsten Morgen stand sie wieder in Tours. Der Vorgang wiederholte sich mehrmals. Man liess sie schliesslich stehen. Die Statue steht dort seit über sechshundert Jahren.

«Jetzt fehlt ein Wort.»

Sabine

«Ich habe so schlecht geschlafen. Ich habe richtig das Gefühl, das sei alles passiert.»

Eine Leserin, März 2026

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PDF · CHF 15.00 · Bevor es passiert.

Claude Neumeyer · ca. 432 Seiten · Deutsch

«Seit der Reformation ist so etwas nicht vorgekommen.»

Bischof Ducret

Alles andere ist noch nicht passiert.